Beide Punkte sollen in diesem How To behandelt werden.
Schritt 1:
Wichtig!
Diesen Schritt nur in Single Domain Umgebungen bzw. in der Root Domain
eines Forests durchführen.
Definition der Einstellungen für den PDC Emulator.
Hierzu wird ein neues Gruppenrichtlinienobjekt benötigt. Mit Hilfe der GPMC wird
dieses als erstes erzeugt (PDC Zeitserverkonfiguration).

Danach kann
ein passender WMI-Filter angelegt werden. Mit diesem WMI-Filter wird
sichergestellt, dass das GPO nur auf den PDC Emulator angewandt wird.


Über den Button „Hinzufügen“ wird die folgende WMI-Abfrage eingetragen:
Select * from
Win32_ComputerSystem where DomainRole = 5

In der GPMC wird als nächstes das neu erzeugte GPO ausgewählt. Auf der rechten Seite kann dann der gerade konfigurierte WMI-Filter ausgewählt werden.

Damit sind die Grundlagen abgeschlossen. Es folgt die Konfiguration des GPO
um dem PDC-Emulator zum authoritiven Zeitserver der Domain zu erklären und einen
externen Zeitserver zum Abgleich anzugeben.
Innerhalb des GPO müssen hierzu
zwei Policies aktiviert werden.



In Windows Server 2003 gab es auf deutschen Versionen leider eine
fehlerhafte Übersetzung des Events 37,
der mit SP1 gefixt wurde. Anscheinend ist der Fehler in Windows Server 2008
wieder vorhanden.
Der Zeitanbieter "NtpClient"
empfängt momentan ungültige Zeitdaten von pool.ntp.org
(ntp.m|0x0|0.0.0.0:123->195.34.187.132:123).
Anstatt
ungültig wird man auf einem
englischen System etwas von valid
lesen können.
Schritt 2:
eine Richtlinie für alle anderen
Domänenmitglieder konfigurieren, um eine eventuelle Fehlkonfiguration zu
korrigieren.
Da diese Richtlinie für alle Computer innerhalb der Domäne
gelten soll, ist es das Einfachste, diese auf Domänenebene zu verknüpfen, oder
eventuell die Default Domain Policy dafür zu verwenden.
Unabhängig davon für
welche Variante man sich entscheidet, muss im Gruppenrichtlinieneditor die
folgende Richtlinie aktiviert und konfiguriert werden:

Damit ist auch die Konfiguration des zweiten GPO abgeschlossen und kann mit
derselben Methode wie in Schritt 1 auf beliebigen Domänenmitgliedern getestet
werden.
Der Vorteil der hier beschriebenen Methode mittels WMI gegenüber
einer Konfiguration mit Sicherheitsfilterung ist die „Automatik“, welche beim
Verschieben der FSMO Rolle wiederum die Richtlinie auf den korrekten DC
anwendet. Zusätzlich ist darauf achten, dass die Firewall den neuen
Domänencontroller per ntp (udp 123) nach extern kommunizieren lässt.
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